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KINESIOLOGIE
RENATA WARD

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Gehörst du zu denjenigen (ich nenne sie hier „Die von sich Überzeugten“), die sich bei Verzeichnung eines Erfolges lobend auf die Schulter klopfen: „Das habe ich gut gemacht, hier sind meine Stärken voll zum Ausdruck gekommen“?

Diese Leute, die ihre Erfolge eigenen Fähigkeiten und Stärken zuschreiben, reagieren meistens im Falle eines Misserfolgs konstruktiv und nehmen es nicht sehr persönlich. Sie sagen sich etwas im Sinne von: „Da habe ich leider zu wenig dafür getan. Die Umstände waren auch nicht optimal. Vielleicht soll ich auch die Strategie überlegen?“

„Die von sich Überzeugten“ glauben auch in Krisensituationen an sich selbst und stellen eigene Fähigkeiten gar nicht in Frage. Die Ursachen für ein Fiasko suchen sie in dem mangelhaften Einsatz, einem falschen Zugang oder gar in den äußeren Umständen. Sie verzweifeln nicht sondern machen sich auf eine andere Art und Weise wieder an die Arbeit.

Und dann ist da noch die andere Gruppe: „Die an sich Zweifelnden“. Sie nehmen jeden Misserfolg sehr persönlich und generalisieren ihn gerne als einen dauerhaften Zustand: „Ich bin so dumm und unfähig. Es geht mir immer so. Ich werde es nie schaffen.“ Wenn „Die an sich Zweifelnden“ einen Erfolg erleben, dann schreiben sie ihn eher dem Zufall als den eigenen Fähigkeiten zu.

Zu welcher Gruppe gehörst du? Mache einen kleinen Test: denke an deinen letzten Erfolg bzw. Misserfolg. Was denkst du ehrlich über die Ursache des Erfolgs bzw. wie hast du beim Misserfolg damals reagiert?

Wenn du zu „Den an sich Zweifelnden“ gehörst, dann ist es höchste Zeit etwas zu verändern. Denn was man über sich selbst denkt, kann man durch gezielte Übungen trainieren, genauso wie man auch Muskeln trainieren kann ;)!

Jeder (absolut JEDER!!!) von uns verfügt über bestimmte Talente, Fähigkeiten und Stärken. Die Misserfolge in unserem Leben resultieren eher daraus, dass wir diese Stärken entweder gar nicht, oder vielleicht sogar falsch einsetzen. Vielleicht setzen wir uns auch zu wenig für unseren Erfolg ein (da muss man echt ehrlich sein!) oder brauchen Unterstützung von außen. Vielleicht interessiert uns die ganze Geschichte gar nicht und wir tun es aus Pflicht ohne richtige Begeisterung?

Misserfolge können unterschiedliche Ursachen haben aber sie dürfen von uns nicht generalisiert und als Resultat unserer Unvollkommenheit und Untauglichkeit interpretiert werden. Eine solche Einstellung führt zu der s.g. „erlernten Hilfslosigkeit“ – man bekommt eine negative Zukunftserwartung: „Egal was ich tue, ich bin immer schlecht“. Wiederholt sich die Situation öfters verfällt man allmählich in die Passivität: „Ich mache lieber gar nichts, es lohnt sich nicht“. Diese negative Einstellung verbunden mit überwiegend negativen Emotionen führt zwangsläufig zur depressiven Verstimmung.

Es ist daher enorm wichtig, dass wir unsere Erfolge unseren Fähigkeiten, unserem Wissen, unserem Einsatz oder auch unserem Charme und unserer Ausstrahlung zuschreiben – auf jeden Fall uns selbst!!! Suche bitte so lange nach deinen Stärken, die dir zum Erfolg verholfen haben, bis du sie gefunden hast! Es gibt sie ganz sicher! Lobe dich und preise dich! Du kannst den Erfolg auch schön feiern – alleine oder mit Freunden. Mache etwas was dir Freude bereitet, um dich zu belohnen! Wenn man das regelmäßig praktiziert wird sich bald die Selbstanerkennung von alleine einstellen. Du wirst selbstsicherer und kompetenter auftreten und wirst dadurch noch erfolgreicher.

Wie soll nun aber „Der an Sich Zweifelnde“ bei einem Misserfolg reagieren? Bitte auf keinen Fall sich selbst gleich wieder als Taugenichts abstempeln! Die Misserfolge sollen objektiv (vielleicht mit Hilfe eines wirklich guten Freundes) analysiert werden:

  1. Habe ich mich genug eingesetzt/gelernt/geleistet? Habe ich meine Stärken eingebracht?
  2. Gab es externe Umstände, die den Misserfolg begünstigt haben?
  3. War meine Strategie richtig? Soll ich etwas verändern? (Wenn du hier nicht sicher bist hole dir Hilfe um es objektiv zu beurteilen).
  4. Kann ich das überhaupt alleine erreichen? Vielleicht brauche ich dazu Hilfe anderer Personen/Fachleute?
  5. Was sagen die Dritten dazu? Hinterfragen bei Personen, die für deinen Misserfolg verantwortlich waren (wie z.B. Prüfer, Chefs, Personalleiter…) kann einerseits sehr aufbauend sein (z.B. “Sie waren unser zweitstärkste Kandidat aber…“) und andererseits den Schlüssel zur Veränderung der Strategie sein.
  6. Will ich das überhaupt erreichen? Oder tue ich es eher aus Pflicht und im Grunde genommen will ich es gar nicht?
  7. Vielleicht liegt das Ziel auch einfach außerhalb von meinen persönlichen Möglichkeiten (jeder von uns hat schließlich andere Fähigkeiten und die daraus resultierenden Möglichkeiten). Vielleicht soll ich das Ziel etwas verändern bzw. zugänglicher machen.

 

Misserfolge sollten auf keinem Fall der Grund sein, dass wir an uns zu zweifeln beginnen und uns minderwertig fühlen. Sie sollen kein Grund zum Verlust des Respektes und der Anerkennung uns selbst gegenüber sein. Sie sollen nichts anderes sein als nur ein Wegweiser und “ lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen“, wie das einmal Henry Ford schön ausgedrückt hat.

Denn schließlich ist Erfolg einmal mehr aufzustehen als hinzufallen :-).

Ich wünsche Euch allen viele gefeierte Erfolge und wenige konstruktiv und positiv überstandenen Misserfolge.

Eure Renata