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KINESIOLOGIE
RENATA WARD

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Hallo meine Lieben,

nun melde ich mich nach dem Sommer wieder mit einer kurzen Abhandlung, da mich ein Thema seit einigen Tagen besonders beschäftigt. Unlängst wurde mir ein Artikel mit dem Titel „Auch Hass macht glücklich“ zugeschickt (Quelle:http://science.orf.at/stories/2860411/). Es wird dort in Zusammenhang mit einer durchgeführten wissenschaftliche Studie, die 2000-Jahre alte These von Aristoteles zitiert, welche besagt, dass

„…jene Menschen am glücklichsten sind, die ihren Gefühlen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort der richtigen Person gegenüber freien Lauf lassen.“

Diese These wird von Autoren so interpretiert, dass „jene Leute am glücklichsten sind, welche sich dann freuen und ärgern, wenn ihnen danach ist“.

Ich bin allerdings der Meinung, dass Aristoteles etwas anderes damit gemein hat denn, die Gefühle sollen nicht „wenn uns danach ist“ sondern eben „zur richtigen Zeit, am richtigen Ort bzw. der richtigen Person gegenüben“ (falls eine Person involviert ist) ausgedrückt werden.

Was heißt das aber? Wann ist für unsere Gefühle die Zeit und der Ort bzw. die Person „richtig“?

Es steht fest, dass über eine längere Zeit unterdrückte Emotionen eine Quelle der energetischen und psychischen Störungen sind. Ohne die Zulassung von Emotionen würden wir nicht richtig „leben“ können, die Fülle des Lebens nicht richtig erfahren können.

  • Wenn uns jemand verletzt hat, dürfen und sollen wir unsere Wut auch ausdrücken. Unterdrücken wir das, so leiden unser Stolz, unsere Würde und unser Selbstwert darunter.

Andererseits gibt es extrem jähzornige Menschen, die wegen Kleinigkeiten Wutausbrüche haben und damit ihre Mitmenschen tyrannisieren. Denen ist halt öfters „danach“, aber glücklich sind sie dadurch sicherlich nicht. Oft haben sie anschließend eher Schuld- und Schamgefühle.

  • Wenn wir einen Verlust erleiden, dürfen und sollen wir trauern. Durch das Trauern lernen wir, die neue Situation zu akzeptieren und unser Leben daran anzupassen um wieder ins Glück zu kommen.

Eine Person, bei welcher der Trauerprozess unendlich lang andauert bzw. welche das Gefühl der Trauer sehr oft wegen objektiv gesehen unbedeutsamen Sachen empfindet, kommt jedoch nicht ins Glück sondern eher in die Depression.

  • Angst (auch vor einer Person) ist ebenfalls ein lebenswichtiges Gefühl, denn sie signalisiert uns die Gefahr und gibt uns somit ein Zeichen, dass wir handeln sollen um die Gefahr abzuwenden. Bagatellisieren wir die Angst, so setzen wir unsere Gesundheit oder sogar unser Leben auf Spiel.

Aber das Gefühl der Angst kann sehr zerstörerisch wirken wenn es irrationale Dimensionen erreicht – wenn man sich ohne einen ersichtlichen Grund vor einer Person fürchtet (zB. vor dem Vorgesetzten), oder unangemessene Zukunftsängste hat, wirkt sich das nicht nur negativ auf die Gesundheit aus, sondern blockiert auch die eigene Entwicklung.

Mein Fazit:

Die als „negativ“ abgestempelten Gefühle wie Wut, Ärger, Trauer, Angst sind nicht immer negativ. Sie sind wichtig und sollen auch empfunden und ausgedrückt werden!

Die Zeit, der Ort bzw. die Person dazu sind immer dann richtig wenn die Gefühle konstruktiv sind (d.h. dadurch etwas ethisch Positives für uns erreicht wird) bzw. zum Eigenschutz – wenn sie quasi als Beschützer des Inneren Kindes entstehen.

Dann sollen sie mit Dankbarkeit angenommen und zum Ausdruck gebracht werden!

Wenn jemand von einem Arbeitskollegen wieder mal schikaniert wird, soll er demjenigen auch entsprechend Paroli bieten – das steigert das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung. Man kann sagen, dass das Gefühl der Wut deshalb entsteht und zum Ausdruck gebracht werden will, um uns vor einem Verlust der Würde und der Selbstachtung zu schützen.

Wenn uns aber die „negativen“ Gefühle völlig beherrschen, dekonstruktiv sind und sich schlussendlich nicht ins Positive wandeln so haben sie eine große zerstörerische Macht, die uns Lebensfreude und Glück raubt.

Sobald man daher merkt, dass man in dem „negativen“ Gefühl feststeckt, soll man handeln: Ursachen finden und bearbeiten, Energieblockaden lösen, Präventionsmaßnahmen setzen. Alleine kann das manchmal schwierig sein, aber Kinesiologen und Psychotherapeuten können hier für Abhilfe sorgen.

Bei kleineren Problemen kann man sich mit positiven Affirmationen gut helfen. Hier ein paar ausgewählte für Euch nach Louise Hay (mehrmals täglich in möglich entspanntem Zustand wiederholen):

Wut-, Zornausbrüche

Ich erzeuge nur Frieden und Harmonie in mir und in meiner Umgebung. Ich handle mit Liebe und Freude.

Ich öffne mein Herz und schaffe ausschließlich liebevolle Kommunikationsformen.

Unangemessene Trauer

Das Leben bietet so viel. In Liebe und Freude lebe ich die Fülle des Lebens.

Das Leben ist schön – es ist gut zu leben und zu genießen.

Unangemessene Existenzangst:

Ich entspanne mich und vertraue darauf, dass mir das Leben nur Gutes bringt. Ich bin in Sicherheit.

Ich bin sicher an jedem Punkt des Universums. Ich liebe mich und vertraue dem Prozess des Lebens.

Ich wünsche Euch viele für Euch GUTE GEFÜHLE!

Und vergißt nicht: Jeder ist des eigenen Glücks Schmied!

Eure Renata